… nach dem Flug

Ich muss an dieser Stelle erwähnen, dass Fliegen einfach immer wieder richtig Spaß macht! Vorallem das Starten – und dieses Mal mussten wir auch gar nicht warten, nein, der Pilot hat noch während dem Wendemanöver auf die Startbahn direkt Vollgas gegeben. Mal was anderes…
Vom Flug selbst habe ich dann nicht allzu viel mitbekommen, da ich zum Gang hin saß und in meinen Reiseführer vertieft war. Nur bei der Landung wurde ich dann wieder aufmerksamer, wenn auch etwas enttäuscht: Ich hatte mich gefragt, welches Gebäude ich wohl als erstes sehen und erkennen werde, aber meine Sicht war zum einen durch die Tragfläche, zum anderen durch den Kopf des älteren Mannes eingeschränkt, der genauso erpicht darauf war, einen guten Blick auf die Stadt zu bekommen. So habe ich im Endeffekt nur zwei Gebäude, eines mit goldenen Kuppeln und ein Stadion, gesehen, die ich leider beide nicht wiedererkannt habe.

Rechts seht ihr auch das erste Bild, das hier in England entstanden ist. Das ist übrigens ein A319 – falls sich jemand dafür interessiert. Ich hab’s nur zufällig auf dem Rumpf gelesen.
Wie ihr sehen könnt, ist das Wetter wirklich human! Es hat sogar 15 Grad und mir ist im Pulli und Jacke sogar warm geworden. Deshalb bin ich später nur noch im T-Shirt rumgelaufen!
(Unter der Jacke natürlich…)

Auch der Flughafen London Heathrow, wie im letzten Beitrag schon erwähnt einer der größten der Welt, kommt einem gar nicht so groß vor. Das liegt aber vorallem daran, dass man wie die Laborratte durch die Gänge geschleust wird. Sollte man sich mal entscheiden, einen anderen Weg zu nehmen, hat man das Gefühl, in einem verlassen Korridor ohne Beschilderung zu landen, weshalb einem auch davon abgeraten sei, dies zu tun.

Vom Flughafen kommt man am günstigsten mit der Untergrund-Bahn weiter. Auch Underground oder kurz „Tube“ genannt. Ich muss nun wirklich nicht viel darüber schreiben, ich denke da weiß jeder gut genug drüber Bescheid. Eines ist mir jedoch aufgefallen: ander als z.B. die S-Bahn teilen sich hier mehrere Linien eine Strecke, halten aber nicht an jeder Station. So bin ich an 2 Stationen vorbei gefahren, die man nur erreicht, wenn man an der nächsten Station die Linie wechselt.

Nach einem ersten Umstieg in eine andere Linie kam ich dann auch endlich an der Station „Oxford Circus“ an. Von dort aus musste ich nur noch 15 Minuten zum Hostel laufen – und lief auch prompt daran vorbei. Na das läuft ja mal wieder super.
Aber die falsche Abzweigung war dann doch schnell gefunden und ich konnte endlich die lästigen Koffer loswerden.

Nach einer kurzen Verschnaufpause habe ich mich dann auch gleich wieder auf den Weg zurück zur Tube-Station gemacht. Ich muss hier noch erwähnen, London ist einfach riesig. Wenn nicht schon gigantisch. So viele Straßen, Häuser, Autos, Menschen! Und immer belebt. Hier ist einfach immer was los.

Es folgen ein paar Bilder die auf dieser Tour entstanden sind:

 

Zum Abschluss gibt es noch einen kleinen Vorgeschmack auf den nächsten Blog-Eintrag:

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