BodyPump und Linksverkehr

Um nicht gänzlich der sportlichen Untätigkeit zu verfallen, habe ich mich letzten Sonntag in einem Gym, also einem Fitness-Center angemeldet. Es hat nicht nur Kraft-, Ausdauer- und Studioräume, sondern auch noch ein kleines Hallenbad mit Sauna und Whirlpool, die nach dem Training immer sehr entspannend sind. Auch Thomas und Melanie besuchen das Gym immer mehr oder weniger häufig.
Genau genommen ist Thomas fast jeden Tag dort und macht zusätzlich zu den Geräte-Übungen noch seine BodyPump-Folgen. BodyPump, das ist eine auf Musik abgestimmte Abfolge von Übungen für bestimmte Körperpartien. Nicht unbedingt mit allzu viel Gewicht, dafür werden die Übungen in ihrer Geschwindigkeit und Ausführung variiert, um möglichst viele Muskeln anszusprechen… Für diese Beschreibung würde mich nun jeder BodyPump-Trainer vermutlich zum Mond jagen! Also falls es euch interessiert, fragt einfach mal die Suchmaschine eurer Wahl.

Da Thomas auch seinen Trainer-Schein machen möchte, hat es sich natürlich gleich mal angeboten, dass er mir die Abfolgen beibringt. Und ich muss sagen, es ist teilweise wirklich anstrengend. So anstrengend, dass ich momentan meine Arme leider nicht komplett nach oben ausstrecken kann. Zum Glück geht es morgen ja nur mit meiner Abteilung zum Weihnachts-Bowling!

Auf dem Rückweg vom Gym durfte ich nun auch schon 3 mal auf dem Fahrersitz des Autos Platz nehmen. Es ist wirklich eine tolle Erfahrung! Während ich das Schalten (doch) mit links mache, fordert das Spurhalten etwas mehr Konzenration, da ich anfangs aus Gewohnheit dazu neigte, etwas weit links zu fahren. Auch die scharfen Linkskurven, die aus dem Linksverkehr folgen, waren gewöhnungsbedürftig. Alle Verkehrsregeln und -schilder sind aber zum Glück analog zu unserem System, was mir mehr als recht ist! Auch haben die Engländer eine Vorliebe für Roundabouts, die übrigens im Uhrzeigersinn, als rechts herum befahren werden! Das ist dann auch die einzige Stelle, an der quasi Rechts vor Links gilt und alle Autos im Kreisel Vorfahrt haben!
Erwähnenswert ist an dieser Stelle noch, dass es nicht wirklich 30-er Zonen gibt, bzw in Wohngebieten 30 ausgeschildert ist, es sich dabei aber um 30 Meilen pro Stunde handelt, man also über 50 km/h fahren darf – und das in engen, zugeparkten Straßen!

Nun lasse ich es auch gut sein für heute! Morgen geht es wiede früh raus und beim Bowling hoffe ich auch einigermaßen fit zu sein! Am Samstag geht es übrigens noch einmal für einen Tag nach London. Und eventuell komme ich am Wochenende dazu, etwas über das Haus und das ältere Ehepaar zu schreiben, bei dem ich nun seit einer Woche wohne!

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Tesa

Oh das fahren im Linksverkehr! Da musst du immer wachsam sein. Mein Vater hat nach 2 Wochen dauerfahren ausversehen beim abbiegen auf die rechte seite gewechselt und wir wären fast mit nem entgegenkommenden Auto zusammengestoßen!
Also: Immer wachsam 😉