One day in Oxford makes…

Refrain:
One day in Oxford makes the best tourist grumble
because there is not really much to see.
One day in Oxford and you hear me mumble
that many colleges were closed to me.
In fact I still had to pay an entry fee.
(Das ganze auf diesen Rhytmus abstimmen!)

Nun gut, ganz so schlimm war es letzten Samstag dann doch nicht. Der Trip nach Oxford war an sich sehr unterhaltsam! Nicht nur, dass wir am Park&Ride-Parkplatz vorbeigefahren sind – „Laut Navi kommt da noch einer…“ – und schließlich in der Innenstadt landeten – „Ich glaube hier dürfen nur Busse und Taxis fahren.“ – um schließlich 7,50 Pfund für 3 Stunden Parken zu zahlen und auf der Rückkehr zu merken, dass der Parkplatz direkt nebenan nur 5 Pfund für den ganzen Tag gekostet hätte, nein, wir haben auch noch an einer der berühmten College-Touren teilgenommen!
Leider könnt ihr euch denken, dass der Tag, der schon so gut angefangen hat, auch eine Überraschung für die Tour bereit hielt. Denn obwohl der Guide sehr gut war, hatten ausgerechnet an diesem Tag 3 der 6 Colleges geschlossen. So hat er uns zwar einiges über diese erzählt, aber rein durften wir dann leider nicht. Ob wir „Innen“ aber mehr gesehen hätten, ist fraglich, denn ganz unter uns sehen sich die Colleges alle sehr ähnlich. Es gibt die Quadrangles, also die meist quadratischen Innenhöfe mit zentralem englischen Rasen, die Gärten und die Kapelle. Am meisten haben wir vom Trinity College gesehen, auf dessen Gelände uns auch gleich einmal der College President entgegen kam. Und auch die verschiedenen Roben, die sich je nach Grad unterscheiden, konnten wir quasi hautnah an ein paar herumstreunenden Studenten bewundern.  (Um’s kurz zu machen: Undergraduates haben im Gegensatz zu Bachelors und Masters keine Ärmel, sondern nur „Streamers“).

Nach ein paar Quadrangles und Gärten und viele College-Außenfassaden konnten wir noch einen schnellen Blick in die die Halle der University of Oxford werfen, die in den „Harry Potter“-Filmen als Krankenzimmer verwendet wurde. Nicht unbedingt das Highlight, das man bei einer Tour erwartet, die groß die „locations senn in the Harry Potter films“ verspricht.

Jedoch ist das alles Klagen auf hohem Niveau! Denn trotz alledem war es ein schöner Ausflug nach Oxford. Die Stadt ist durch ihre vielen alten Gebäude im frühen viktorianischen Stil sehr sehenswert und es hat auf jeden Fall Spaß gemacht. Zudem haben wir einen kleinen Sandwich-Shop gefunden, der wirklich tolle Sandwiches und Wraps zu einem für Oxford-Verhältnisse akzeptablen Preis verkauft!

Auf dem Heimweg machten wir noch einen Zwischenstopp in Bicester [sprich: Bisster]. Das ist eine reine Outlet-Shopping-Stadt und, laut Thomas, vergleichbar mit der Outletcity Metzingen.
Ich beschreibe es mal mit einem Satz: Viele Shops von Nobelmarken, vor denen sich Schlangen an reichen Touris, vorwiegend aus Indien und China, bilden, um sehr teure Waren zu kaufen.
Ich kann nun zumindest sagen, dass ich mal dort war

Zum Abschluss wieder Fotos (heute mit einer Extraportion Panoramabilder!):

PS: Wer mir den Refrain vertont und aufnimmt, bekommt ein Weihnachtsgeschenk aus England!

0 0 vote
Article Rating
Abonnieren
Benachrichtige mich bei

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

1 Kommentar
Oldest
Newest Most Voted
Inline Feedbacks
View all comments
Benny

Für die sprechblase: I like grasslands!

Weil das meine zweitliebste (hier in vilnius) neu gelernte vokabel (direkt nach „escalator“) ist! 😀