Bakersfield

Jan Kurzendörfer

Jeder von uns hat gemeint, Bakersfield schon mal gehört zu haben und sich gefragt was an Bakersfield wohl so bekannt sein soll. Dort angekommen sind wir in ein Visitor Center gegangen und haben uns von einer ziemlich übereifrigen Mitarbeiterin 100 Vorschläge geben lassen wie wir unseren EINEN Tag in Bakersfield verbringen könnten. Bei der Vielzahl ist uns jedoch auch bis jetzt noch nicht klar wieso wir Bakersfield hätten kennen sollen. Macht aber nichts, auch ohne Wiedererkennungswert der Stadt kann man hier einiges tun. Da wir sowieso nur noch den Nachmittag und Abend vor uns hatten, haben wir uns gegen den Pool und für eine Nachmittagsvorstellung im Kino entschieden. The Hangover – Part III. Nur zwei Tage nach Las Vegas haben uns die Bilder selbiger Stadt dann noch ein breites Grinsen auf die Lippen gezwungen. Der Film war besser als der zweite Teil, bleibt jedoch etwas übertrieben. Wer was Leichtes zu lachen haben will kann ihn sich aber ohne schlechtes Gewissen anschauen.

Im Anschluss wollten wir uns dann unser erstes Baseballspiel anschauen. Auf dem Stadionparkplatz angekommen und in der Schalterschlange angestellt fiel uns dann jedoch ein Schild auf welches besagte, dass das heutige Spiel schon ausverkauft sei. Das Maskottchen der Gastmannschaft erklärte uns, dass häufig noch vor dem Stadion Karten zu kaufen seien und wir doch mal rumfragen sollen. Recht schnell haben wir auch einen Mann gefunden, der noch einige Tickets zum Einkaufspreis weiterverkauft hat, die er irgendwie für seine Gruppe geschenkt bekommen hatte. Auf alle Fälle haben wir es so dann doch noch für 9$ pro Person ins Stadion geschafft.

Wie gesagt war das für uns beide das erste Baseballspiel und meine Erfahrungen beschränkten sich größtenteils auf die Grundregeln und das was ich in „die Simpsons“ gesehen habe. Dort wird Baseball übrigens immer als enorm langweiliges Spiel dargestellt. Und auch hier: Man kann den Weisheiten der Simpsons ohne weiteres glauben. Zwar war es zu Beginn noch interessant sich zusammenzureimen was genau jetzt im letzten Spielzug passiert ist und warum, was jedoch nach spätestens 1,5h auch seinen Reiz verlor. Die Amis scheinen die Langeweile durch geschicktes Einbringen von Nebenbeschäftigungen wie das ergattern von Essen und Trinken am Kiosk und deren Verzehr reduzieren zu können, aber beim bloßen Betrachten des Spielgeschehens ist mir schleierhaft wie man das mehrmals pro Woche anschauen kann. Nach 3,5h und 9 Innings war das Spiel dann irgendwie vorzeitig aus, wir haben uns das so erklärt, dass die deutlich führende Heimmannschaft nicht mehr eingeholt werden konnte, und das Spiel wurde noch mit einem Feuerwerk abgeschlossen.

Es war auf jeden Fall eine Erfahrung wert und den geringen Eintrittspreis sowieso aber ein spannender Sport sieht für uns trotzdem anders aus, weshalb es wahrscheinlich bei diesem einen Spiel bleiben wird, das wir uns anschauen werden.

 

Zur Hyne alle aufstehen und Mützen abnehmen!

Zur Hyne alle aufstehen und Mützen abnehmen!

Und dann Hand auf's Herz!

Und dann Hand auf’s Herz!

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