Los Angeles – Los Autos

Dominik

Ganze 7 Tage verbrachten wir in Los Angeles. Und 7 Tage lang standen wir sowohl vormittags als auch nachmittags im Stau. Und mittags und abends auch. Eigentlich immer, sobald wir auch nur irgendwo hinfahren wollten (oder mussten, denn ohne Auto kommt man in LA einfach nicht weit!)

LA war unsere vorletzte Etappe unseres USA-Aufenthalts und letzter Stopp des Road-Trips. Ab hier hieß es: längeres Verweilen an einem Ort und mehr Erholungs-Urlaub! Viel Zeit im Auto haben wir trotzdem verbracht…
Zuvor fuhren wir noch das letzte Stück des Highway 1 von Lompoc bis nach LA, vorbei an Santa Barbara und Ventura, wo wir jeweils einen kurzen Zwischenstopp machten.

Da wir dieses Mal eine ganze Woche im gleichen Motel verbrachten, bekamen wir eine günstigere Wochenrate. Allerdings auch zu schlechteren Bedingungen: so wurden die Handtücher nur 2 mal in der Woche gewechselt und geputzt wurde gar nicht. Auch auf andere Annehmlichkeiten mussten wir verzichten. Um es zusammenzufassen:

Motel 6
– kein Kühlschrank
– keine Mikrowelle
– kein (kostenloses) WiFi
– kein Frühstück
– sehr rudimentärer Zimmerservice

Die meisten Sachen waren wir von Motel 6 schon gewöhnt, aber nie alles auf einmal.
Unser einziger positiver Punkt war dafür:
– keine Bettwanzen!
Dadurch machte es uns auch nichts, dass jeden Abend die Polizei wegen irgendwelchen Gästen anrücken musste.

Am ersten Tag in LA ging es natürlich erst einmal nach Hollywood!
Von unseren früheren Städtereisen hatten wir uns ja schon einige Erfahrung bezüglich kostenlosen Parkens angeeignet und fanden somit schnell einen 2-Stunden-Parkplatz in einer Seitenstraße. Leider kamen auch unsere Erfahrungen bzgl. Abzocker wieder deutlich in Erinnerung, da hier wie in Mexico alles Mögliche versucht wird, um den Touris das Geld aus der Tasche zu ziehen! Deshalb war das Laufen auf dem Walk of Fame keine allzu angenehme Angelegenheit. Trotzdem kämpften wir uns durch alle Sterne und am Ende unseres Weges fanden wir schließlich auch Chuck Norris!
Anschließend gab es zur Stärkung noch einen Burger bei IN-N-OUT Burger, einer kalifornischen Kette, die den besten Burger weit und breit zubereitet! Da diese Kette hier in Kalifornien sehr häufig vorkommt, hatte sich unser Fast-Food-Konsum seitdem leider auch ziemlich gesteigert…. (Die Dinger sind aber auch immer dann da, wenn man Hunger hat!)

Mit der neuen Fast-Food-Figur ging es dann natürlich auch an die berühmten Strände von Los Angeles. Als erste der Venice Beach, an dem sich nicht nur der Muscle Beach befindet (die trainieren hier wirklich direkt am Strand in der Sonne mit ihren Gewichten…) sondern auch der „Künstler-Markt“, auf dem man an jeder vierten Bude Marihuana für medizinische Zwecke kaufen konnte! Oft auch direkt auf der Straße bei „Undercover-Händlern“. Dazu sah man hier verrückte Gestalten aller Art und als wir dann von Trommeln angelockt noch zu einer Gruppe voller am Strand sitzenden und sich in Trance tanzenden Menschen kamen, war unser Bild vom Venice Beach komplett.

Auch das Sonnenbaden wollten wir nicht zu kurz kommen lassen. Dank des frischen Windes an der Westküste spürte man die Sonne kaum. Umso mehr sah man sie aber am Abend in Form von leichter bis mittelstarker Rötung. Dieses Mal hatte Jan aufgrund eines schwächeren Schutzfaktors leider weniger Glück als ich und wir verschoben weitere Strand-Aufenthalte um ein paar Tage.

Stattdessen ging es in die Universal Studios! Ein Freizeitpark rund um die Filme und Filmproduktion der gleichnamigen Filmgesellschaft. Und wie schon Sea World war dieser Park den teuren Eitritt durchaus Wert. Um den Park besser genießen zu können, haben wir keine Kamera mitgenommen, deshalb gibt es auch keine Fotos.
Nur einen Wehrmutstropfen gab es gegen Ende hin, als die letzte Attraktion, die uns noch fehlte – die Transformers-Achterbahn – wegen technischen Störungen nur eingeschränkt lief und wir geschätzte 2-3 Stunden in der Warteschlange standen… an jeder Windung des Ganges hoffend, dass nach dieser Ecke endlich der Einstieg kam! Aber wir nahmen es relativ gelassen. Immerhin hätten wir auch in einem Tiefkühl-Bus an der Mexikanischen Grenze sitzen können…

Weiter ging’s mit den berühmten Reichen-Vierteln Beverly Hills und Bel Air. Rumschlendernde Touristen sind hier wohl nicht gerne gesehen, weshalb die Bordsteine hier besonders hoch sind. Und uns prompt zum Verhängnis wurden!  Jan stolperte und knickte mit dem Fuß um.

Daraus resultierend verbrachten wir zwei weitere Tage mit Einschränkungen, konnten aber wenigstens das Santa Monica Pier besuchen, auf dem es sich mit Live-Musik gut aushalten lies. Sogar ein Police Truck wurde extra zu Show-Zwecken auf das Pier gefahren, um den Touristen ein beliebtes Fotomodell zu bieten.

Am letzten Tag, dem Tag unserer Abreise, nahmen wir uns vor, wenigstens noch ein Bild mit dem Hollywood-Schild zu schießen! Also gleich mal gegoogled und DEN Aussichtspunkt schlechthin beschrieben bekommen.
Nach elend langer Fahrt durch kleine Straßen auf Hügeln kamen wir schließlich bei einem Parkplatz zu einem Park an. Etwas misstrauisch folgten wir dem Pfad hinauf auf den Hügel. Oben angekommen die Enttäuschung: wir waren noch viel weiter vom Hollywood-Schild entfernt, als angenommen. Erhofft hatten wir uns eine tolle Nahaufnahme, stattdessen gab‘s nur ein Panorama.
Danach hatten wir auch keine Lust mehr, nach einem anderen Weg zu suchen und fuhren weiter Richtung San Diego – unserem letzten Stopp der Reise.
Auf dem Weg machten wir noch Halt in Long Beach – hier würden wir mit genügend Geld  auch gerne wohnen – und dem Huntington Beach, dem bekanntesten Surfer Beach.

In diesen letzten Wochen haben wir nicht mehr viele Bilder gemacht. Trotzdem gibt es noch ein paar auserlesene zum anschauen!

Hippie-Van am Strand. Man beachte die Detailverliebtheit!

Hippie-Van am Strand. Man beachte die Detailverliebtheit!

Black Batman

Black Batman

Hulk und Captain America waren dagegen weniger überzeugend...

Hulk und Captain America waren dagegen weniger überzeugend…

Chewbacca hat sich etwas gehen lassen.

Chewbacca hat sich etwas gehen lassen.

"Weiß jemand wie der zweite Mann auf dem Mond hieß? Nein? Genau, es interessiert nämlich niemanden, wie der zweite Mann auf dem Mond hier!..."

„Weiß jemand wie der zweite Mann auf dem Mond hieß? Nein? Genau, es interessiert nämlich niemanden, wie der zweite Mann auf dem Mond hier!…“

Wir haben zwar noch viele andere Sterne fotografiert, wollten hier aber mal nur die wichtigsten hochladen!

Wir haben zwar noch viele andere Sterne fotografiert, wollten hier aber mal nur die wichtigsten hochladen!

Beverly Hills und sein schöner Park! (Die anstehenden Touristen auf der linken Seite haben wir abgeschnitten)

Beverly Hills und sein schöner Park! (Die anstehenden Touristen auf der linken Seite haben wir abgeschnitten)

Darf in der Einkaufsstraße von Beverly Hills natürlich nicht fehlen!

Darf in der Einkaufsstraße von Beverly Hills natürlich nicht fehlen!

Allee

Allee

Das Santa Monica Pier.

Das Santa Monica Pier.

Mit Santa Monica Police Truck - auf Hochglanz poliert.

Mit Santa Monica Police Truck – auf Hochglanz poliert.

Ohne Riesenrad auf dem Pier können die Amis nicht...

Ohne Riesenrad auf dem Pier können die Amis nicht…

Hier unsere grandiose Aufnahme des Hollywood-Schilds. Damit ihr es auch nicht verpasst, haben wir es mal eingekringelt...

Hier unsere grandiose Aufnahme des Hollywood-Schilds. Damit ihr es auch nicht verpasst, haben wir es mal eingekringelt…

Zum Abschluss noch ne Aufnahme des Piers am Huntington Beach.

Zum Abschluss noch ne Aufnahme des Piers am Huntington Beach.

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