San Diego

Jan Kurzendörfer

Wie auch in LA haben wir beschlossen in der Nähe von San Diego eine ganze Woche zu verbringen. Zu aller erst fällt auf, dass der Straßenverkehr hier um einiges erträglicher ist als in LA. Zwar steht man in den Hauptverkehrszeiten immer noch im Stau, allerdings kommt hier nicht irgendwann das Gefühl der hoffnungslosen Verlorenheit auf.

Da mittlerweile jeder von uns eine Tauchermaske und Schnorchel erstanden hatte, wollten wir dieses Equipment endlich mal einweihen. Im Gegensatz zu LA, wo man wohl nur von einer Insel (Catallina Island) aus gescheit Schnorcheln kann, gibt es hier nämlich eine Stelle, an welcher man direkt vom Strand hinkommt. Dazu haben wir uns gleich für drei Tage einen Wetsuit, Flossen und eine Kopfbedeckung gegen Sonnenbrand ausgeliehen und uns ins Vergnügen gestürzt.

Zu sehen gab es an der Stelle verschiedene Fische, einige Seepflanzen, Seehunde/-löwen (dank denen das Wasser widerlich gestunken hat) und an einem Tag sogar mal Delfine, wobei die nur von weitem und über dem Wasser.

An einem Tag haben wir uns Downtown angeschaut, dabei fiel wieder mal auf, dass wir – clever wie wir sind – unsere Stadtbesichtigungen, wie auch schon in Denver, häufig auf Sonntag legen. Das hätte den Vorteil gehabt, dass Sonntags alle Parkuhren um sonst wären… haben wir wieder zu spät gemerkt und ziemlich weit weg geparkt. Nichtsdestotrotz haben wir uns den schönen Hafen, die enormen Yachten und Schiffe angesehen.

Eigentlich wollten wir von hier aus auch noch den Joshua Tree Nationalpark besichtigen, der aber doch viel weiter von San Diego entfernt ist, als wir dachten. Drei Stunden Parkbesichtigung war dann den hohen Preis von insgesamt sechs Stunden Autofahrt doch nicht wert. Stattdessen haben wir das Caprillo National Monument direkt in SD besucht, eine ehemalige Gefechtsstellung zum Schutz der Pazifikküste. Das interessanteste für uns war jedoch eine kleine Klapperschlange zu sehen, die laut einer Rangerin sogar gefährlicher seien als die erwachsenen, weil die Jungtiere zwar schon genau so giftig sind, aber noch keine Kontrolle darüber haben wie viel Gift sie in den Biss spritzen sollen und deshalb gleich alles auf einmal abgeben.

Am letzten Tag haben wir uns noch eine 90 minütige Kayakausfahrt gegönnt und haben die Bucht, an welcher zuvor die Schnorcheleien stattgefunden haben, mal von außerhalb des Wassers anzuschauen.

Auch das Motel in dem wir hier in San Ysidro übernachtet haben hat uns vollständig überzeugt, im Gegensatz zum vorherigen Motel-6 Besuch in LA, in dem nicht mal das Zimmer gemacht wurde, hatten wir hier wiedermal Frühstück, nette und fleißige Angestellte (die zwar meistens kein englisch verstanden haben, aber egal), einen Kühlschrank, Mikrowelle, schnelles Wifi. Und das alles günstiger als das vorherige Motel-6. Eine Kakerlake musste ich leider im Bad an die Wand klatschen, aber da haben wir ja mittlerweile schlimmeres gesehen. Das ganze hat uns so überzeugt, dass wir hier sogar noch um eine Nacht verlängert haben um dann am Samstag, dem letzen ganzen Tag, den wir noch haben, direkt nach LA zurück zu fahren.

Von San Diego gibt es durch die vielen Wasseraktivitäten nur Bilder von Downtown und dem National Monument.

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Dominik
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Und ich sag’s nochmal: „einige Seepflanzen“ ist untertrieben. Da brauchte man teilweise ein Buschmesser! 😛