Ayers Rock: Upgraded in the desert!

„You’re the lucky guys that got upgraded“ und „More food and alcohol“ waren die Sätze, die ich von unserer ersten Begegnung mit unserem Tourguide in Erinnerung habe. Später liesen uns weitere Anmerkungen wie „Grab an apple!“, „Grab an orange!“, „Have a cookie!“ und „Now we’re going to the sun set point and have some champagner.“ unser Grinsen immer breiter werden! – Jackpot!

Die Tour von der ich hier schreibe war eine 3-Tages-Tour zum Ayers Rock, Kings Canyon und Umgebung. Nach unserer Ankunft im Ayers Rock Resort in Yalaru mit dem Flugzeug aus Sydney gönnten wir uns ein „Outback BBQ“, welches aus einem all-you-can-eat Salat-Buffet und einer Grillplatte bestand, die sowohl Känguruh- und Krokodil-Spieße, als auch Emu-, Beef- und Büffel-Würste enthielt, die wir selbst auf den vorhandenen Grills zubereiten durften. Nach ausgiebigem Buffet-Schlemmen, etwas zähem Kroko-Fleisch und doppelter Portion Nachtisch (all-you-can-eat ist was ganz tolles!) gab’s dann eine erholsame Nacht im 4-Bett-Bungalow. Für’s erste die letzte der kommenden…

Am nächsten Tag wurden wir von oben erwähnten Tourguide mit seinem Truck-Bus-Car abgeholt. (Unsere Gruppe konnte sich die gesamte Tour über nicht entscheiden, zu welcher Gattung sie das Fahrzeug denn nun zählen sollte…) Dann ging es auch schnurstracks zum ersten Ziel: dem Ayers Rock – oder auch Uluru, wie er in der Sprache der Aboriginees genannt wird und inzwischen auch offiziell so heißt.

Am Anfang gab es für die hungrige Meute dann endlich ein reichhaltiges, auf offenem Feuer gekochtes Abendessen: Pasta mit Känguruh-Ragout stand auf dem Plan (sehr saftig) und etwas später selbstgemachtes Brot (sehr trocken).
Janina bekam als einzige Vegetarierin einen extra Kochtopf, der von unserem Guide namens Simon mit einem überraschten „Oh shit“ vom Feuer geholt wurde… Kurz darauf kam jedoch ein beschwichtigendes „It’s alright.“ und wir sahen ihn nur noch schnell haufenweise Gewürze in den Topf leeren… Nunja, laut Janina hat es noch ganz gut geschmeckt.

Nach dem Essen war Nachtruhe angesagt. Schon auf der Fahrt zum Camp verkündete Simon, dass er uns nach dem Essen den „SWAG“ zeigt. Ich muss zugeben, ich dachte wirklich schon an eine Art musikalisch-tänzerische Darbietung… Als auf die Frage, welches Zelt wir denn hätten, „You’ll sleep in the swags.“ kam, war der Dollar gefallen. Und gleichzeitig das Erstaunen groß: Hier? Unter freiem Himmel? Mitten in der Wildnis? (Okok, wir waren vielleicht 1000m vom Resort entfernt und hatten sanitäre Anlagen in 100m ENtfernung – aber trotzdem noch Wildnis!)
Nichtsdestotrotz machten sich ein Markus und ein Dominik mit ihren auf 15°C ausgelegten Schlafsäcken und eine Janina mit ihrem „richtigen“ Schlafsack auf, ihre swags auszurollen und in Beschlag zu nehmen. In voller Montur ging es dann in den Schlafsack und auch die Schuhe mussten in den Swag, da diese gerne einmal von herumsträunenden Dingos mitgenommen werden.
Zusammenfassung der 1.Nacht: 1 schlafender Markus und zwei schnatternde Tourmitglieder namens Janina und Dominik… Da half auch nicht der atemberaubende Sternenhimmel!
Auch die zweite Nacht wurde in Swags verbracht. Aus den Fehlern lernend wurde dieses Mal schwereres Geschütz aufgefahren: dickere Kleidung und eine dicke Wolldecke zwischen Schlafsack und Swag-Decke für eine bessere Isolation. Und tatsächlich war dieses Vorhaben vom Erfolg gekrönt und einem geruhsamen Schlaf war nichts mehr in den Weg gesellt! – Wenn man nicht mitten in der Nacht auf’s Klo müsste – *schnatter*!

Zum Aufstehen motiviert wurden wir morgens durch angenehme Musik und einem bereits entfachten Lagerfeuer. Noch motivierter als wir war jedoch unser guter Simon, der unbedingt immer der erste an den AUsflugszielen sein wollte. Das hieß im Klartext: Geweckt werden um kurz vor 5 Uhr; 1 Stunde zum Aufwachen, Zusammenpacken, Frühstücken und sehr kurze Stopps bei den sanitären Einrichtungen, gepaart mit Motivationssprüchen ala „Hurry up, guys!“ und „Come on guys, we wanna be the first!“. Das ganze gipfelte am Tag 3 in einer „Verfolgungsjagd“, in der wir unbedingt zwei „AAT King“-Tourbusse abhängen mussten. Da unser Truck-Car-Bus nur 97 km/h schaffte, wurde dies durch verkürzte Klo-Pausen  hart erkämpft. Zudem fuhr Simon auch einfach etwas weiter mittig auf der Straße, was ein Überholen unmöglich machte…

Unsere Anstrengungen wurden jedoch jedes Mal belohnt. So konnten wir im Valley of the winds einige Känguruhs sichten und im Garden of Eden die Ruhe und Idylle genießen. Alles in allem also ein voller Erfolg!

Wir können diese Tour auf jeden fall nur weiterempfehlen!
Vorallem zu unserem grandiosen Preis. 😉

Unsere 1. Nacht noch im Resort.

Unsere 1. Nacht noch im Resort.

"Echt traditioneller" Aboriginal Volkstanz... man achte auf den Herrn ganz rechts.

„Echt traditioneller“ Aboriginal Volkstanz… man achte auf den Herrn ganz rechts.

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Posen vor dem Ayers Rock.

Posen vor dem Ayers Rock.

Janina war natürlich auch dabei.

Janina war natürlich auch dabei.

Von Oben nach Unten: Känguruh, Krokodil, Emu, Beef, Büffel.

Von Oben nach Unten: Känguruh, Krokodil, Emu, Beef, Büffel.

Erst einmal gekonnt alles selbst grillen...

Erst einmal gekonnt alles selbst grillen…

... dann ein kritischer Blick ...

… dann ein kritischer Blick …

... und schlielich die Geschmacksprobe.

… und schlielich die Geschmacksprobe.

Unser Truck-Car-Bus.

Unser Truck-Car-Bus.

Tour-Guide Simon

Tour-Guide Simon

Am Fuße des Uluru.

Am Fuße des Uluru.

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Wir hatten schn gehofft, das wäre für uns...

Wir hatten schn gehofft, das wäre für uns…

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Unsere Tour-Gruppe!

Unsere Tour-Gruppe!

Und schließlich der Sonnenuntergang.

Und schließlich der Sonnenuntergang.

Auf dem Weg zum "sun rise point"

Auf dem Weg zum „sun rise point“

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Endlich Känguruhs!

Endlich Känguruhs!

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Nach dem ermüdenden Aufstieg aus dem Valley of the winds.

Nach dem ermüdenden Aufstieg aus dem Valley of the winds.

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On the road!

On the road!

Nach dem Abendessen wurde noch gemeinsam ein Kuchen vorbereitet...

Nach dem Abendessen wurde noch gemeinsam ein Kuchen vorbereitet…

... und im Lagerfeuer gebacken!

… und im Lagerfeuer gebacken!

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Leider war er etwas zu lange in der Glut. Deshalb war es mehr ein Cookie-Cake.

Leider war er etwas zu lange in der Glut. Deshalb war es mehr ein Cookie-Cake.

Wiedermal früh morgens auf dem Weg zum Garden of Eden.

Wiedermal früh morgens auf dem Weg zum Garden of Eden.

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"Nan ts'ngonya ma bakithi baba"

„Nan ts’ngonya ma bakithi baba“

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Am Abgrund.

Am Abgrund.

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Gemeinsames Vorbereiten des Mittagessens.

Gemeinsames Vorbereiten des Mittagessens.

Und zürück mussten wir dann laufen...

Und zürück mussten wir dann laufen…

... natürlich nicht!

… natürlich nicht!

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